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50 Jahre Diözese Innsbruck

Halte ich mir ein halbes Jahrhundert Diözese Innsbruck vor Augen, muss ich an die im selben „Geburtsjahr“ 1964 fertiggestellte Josef der Arbeiter-Kirche in Haiming denken.

LH Günter Platter

Auf einem Schuttkegel der Ötztaler Ache steht dieses so unerwartet moderne Gotteshaus. Welcher Kontrast tut sich auf zur frühmittelalterlichen Ulrichskirche in Thaur, romanischen Nikolauskirche in Matrei in Osttirol, gotischen Stadtpfarrkirche von Schwaz, zum hochbarocken Innsbrucker Dom, zur Wiltener Basilika im Rokokostil oder zur klassizistischen Laurentiuskirche in Wattens.

Seit 50 Jahren besteht eine selbstständige Diözese Innsbruck, die scheinbar im Vergleich mit dem über 1000 Jahre alten Bischofssitz Brixen im benachbarten Südtirol ins Hintertreffen gerät. Wirklich nur scheinbar, denn was damit wegfällt, ist ein eitler Blick dieser Diözese in den Rückspiegel einer übermächtigen Vergangenheit. Und umso glaubwürdiger fällt ein Bekenntnis aus, dass die Kirche nahe bei den Menschen hier und jetzt ist. In unserer Diözese gibt es Hunderte unterschiedlicher kirchlicher Gruppierungen, Initiativen und Einrichtungen, die überall in der Tiroler Gesellschaft aktiv sind. Mit dem Diözesanjubiläum unter dem Motto des Aufbruchs werden wir diese Vielfalt und Buntheit ganz besonders deutlich spüren – wirken auch Sie bitte daran mit!

Günther Platter, Landeshauptmann von Tirol

 

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